Gießen. Am 4. September 2025 überreichten Gottfried Cramer und Wolfgang Launspach vom Vorstand des Vereins zur Erhaltung der Johanneskirche Gießen e.V. einen symbolischen Scheck in Höhe von 2.500 Euro an die Vorsitzenden der Johanneskirchengemeinden Gießen-Mitte und Johannes, Pfarrer Matthias Weidenhagen und Klaus Busch. Die Übergabe fand – passend zum Zweck der Spende – im Glockenstuhl der Kirche statt.
Die Unterstützung diente der Erneuerung der Klöppelaufhängung sowie der Uhrenansteuerung einer der fünf Glocken. Mit diesen Arbeiten wurde die traditionsreiche Glocken- und Kunstgießerei Rincker aus Sinn beauftragt.
Eine fachgerechte Aufhängung sorgt dafür, dass die Glocken schonend und gleichmäßig angeschlagen werden. So bleibt ihr charakteristischer Klang erhalten und die wertvolle Substanz geschützt. Die modernisierte Uhrenansteuerung gewährleistet, dass die Uhrzeit zuverlässig angezeigt wird und die Glockenschläge präzise erklingen – ein Dienst, auf den viele Menschen im Alltag achten.
„Es geht nicht nur um Technik, sondern darum, dass unsere Glocken auch in den kommenden Jahrzehnten ihre Stimme erheben können“, betont Gottfried Cramer, Vorsitzender des Fördervereins. „Die Glocken der Johanneskirche sind seit Generationen vertraute Begleiter des Lebens in unserer Stadt. Sie rufen zum Gottesdienst, geben den Takt für den Alltag und sind weithin hörbare Zeichen von Hoffnung und Gemeinschaft. Damit diese Tradition erhalten bleibt, muss die Technik regelmäßig gewartet und bei Bedarf erneuert werden.“
Foto, von links: Wolfgang Launspach, Gottfried Cramer, Pfarrer Matthias Weidenhagen und Klaus Busch.
