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Blick vom Turm der Johanneskirche Gießen

Jahreshauptversammlung 2026

Förderverein der Johanneskirche Gießen stellt Weichen für die Zukunft: Satzungsänderung und neue Akzente in der Erinnerungskultur


Gießen, 24. Juli 2026 – Die Anpassung der Satzung an aktuelle Entwicklungen stand im Mittelpunkt der diesjährigen Hauptversammlung des Vereins zur Erhaltung der Johanneskirche Gießen e.V. Die vom Vorstand beantragte Ergänzung des Vereinszwecks wurde von den Mitgliedern einstimmig beschlossen. Damit reagiert der Verein auf das wachsende Interesse an der Historie des Gotteshauses. Konkret wurde der Zweck um den Passus „Maßnahmen zum Erhalt der Erinnerungskultur der Johanneskirche (Archivpflege, lokalhistorische Forschung)“ erweitert. Zudem beschloss die Versammlung formale Anpassungen, die durch die veränderte Rechtslage und die Verwaltung der Johanneskirche durch die Anfang 2026 neu entstandene Philippusgemeinde notwendig wurden.

Gedenken und Berichte des Vorstands

Die Sitzung begann mit einer Gedenkminute für das verstorbene Mitglied Kristina Flohr sowie die ehemalige Schriftführerin Eva Michael. In seinem anschließenden Jahresbericht ging der Vorsitzende Gottfried Cramer auf die kommenden baulichen Aufgaben ein. Im Fokus stehen die Beseitigung von Feuchtigkeitsschäden im Keller, Reparaturarbeiten am Dach sowie die Installation von Sicherheitsvorkehrungen gegen Einbrüche.

Ein zentrales Thema war zudem der Wunsch vieler Kirchenbesucher, den Kirchturm betreten zu können. Was aus Sicherheitsgründen derzeit noch nicht möglich ist, hat sich der Verein als langfristiges, aber lohnendes Ziel gesetzt. Hier schon einmal ein Vorgeschmack mit einem 360 Grad Panorama Foto über Gießen >>>

Nach dem Kassenbericht von Schatzmeister Wolfgang Launspach bescheinigten die Prüferinnen Petra Haubach und Juliane Sehrbrock eine ordnungsgemäße Finanzführung. Die Entlastung des Vorstandes erfolgte daraufhin einstimmig.

Ausblick auf das Restprogramm 2026

Zum Abschluss der Versammlung rief der Vorstand zur aktiven Mitarbeit und zur Bewerbung des vielseitigen Programms für das restliche Jahr auf:

  • 13. September (Tag des offenen Denkmals): Traditionelle Teilnahme mit Führungen und der Präsentation „WERTvoll – Ausstellungserlebnis Johanneskirche“.
  • 23. September (Vortrag): „7 Tage, 12 Jünger, 153 Fische – Was können uns die Zahlen in der Bibel und in der Welt sagen?“ mit Prof. Albrecht Beutelspacher.
  • 30. September (Vortrag): Die Geschichte der Johanneskirche von der Erbauung bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges mit Gottfried Cramer.
  • 14. Oktober & 14. November (Kirchenführungen): Zwei Termine zum Kennenlernen des Gotteshauses.

Alle Veranstaltungen sind kostenfrei. Der Verein bittet jedoch um Spenden zur Erhaltung der Johanneskirche.

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