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Baubeginn Treppenportale der Johanneskirche

Die Treppenstufen zum Hauptportal der Johanneskirche Gießen sind bald 130 Jahre alt. Deutlich sieht man den Zahn der Zeit. Doch es ist auch ein Zeichen dafür, wie viele abertausende von Besucherinnen und Besuchern über Generationen hinweg dieses Haus betreten haben. Ob zum sonntäglichen Gottesdienst oder zu besonderen Anlässen wie Taufe, Konfirmationen sowie Hochzeiten oder auch zum Besuch von kirchenmusikalischen Konzerten, Benefizkonzerten unterschiedlichster Art, Vortragsveranstaltungen oder auch nur zur Stille in der "Offenen Kirche".

Damit auch in Zukunft die Gäste der Johanneskirche einen sicheren und würdigen Zugang in das Gotteshaus haben, musste etwas passieren. Deshalb stehen wir heute am 30. Juni 2023, hier zusammen und starten den Baubeginn. Was soll gemacht werden?

  • Sicherung der Bausubstanz und des Untergrundes sowie der Trittplatten
    Die Stufen zu Haupt- und Nebeneingang der Johanneskirche in Gießen haben durch die jahrzehntelange Nutzung gelitten. Auch die Witterung hat dazu geführt, dass sich einige der massiven Steinplatten lösen. Auch  sind etliche Platten zerbrochen, was ohne weitere Maßnahmen zu weiteren Schäden durch Frostsprengung führen wird. Um die Substanz langfristig zu sichern wird der Untergrund überprüft, die gebrochenen Platten ersetzt und die Treppe insgesamt stabilisiert. 
  • Komplett-Erneuerung des Treppengeländers incl. Einbau eines Beleuchtungssystems
    Auch die Geländer haben sich im Laufe der Zeit abgenutzt und müssen durch zeitgemäße, standhafte Exemplare ersetzt werden. In diesem Zuge werden in die Geländer am Hauptportal Beleuchtungssysteme eingebaut, welche den Treppenbereich ausleuchten, um die Sicherheit für die Besucher gerade in der dunklen Jahreszeit zu gewährleisten.

Die Ausführung der Steinmetzarbeiten übernimmt die Firma Damm Natursteine aus Buseck. Die Geländer, in welche die Firma Inotec das Beleuchtungssystem einbaut, fertigt Metallbau Zimmermann aus Gießen.

Für die veranschlagten Kosten von ca. 39.000 Euro gibt es eine Bauzuweisung der EKHN (Ev. Kirche in Hessen und Nassau) von 24.500 Euro. Die restlichen 14.500 Euro müssen aus Eigenmitteln der beiden Gemeinden (Ev. Gesamtkirchengemeinde Gießen-Mitte sowie Ev. Johannesgemeinde) und über Spenden erbracht werden. Hierzu hat der Förderverein der Johanneskirche schon 7.161,46 Euro gesammelt und ruft auch weiterhin zu Spenden auf. Denn jede zusätzliche Spende hilft den Gemeinden nachhaltig bei der Finanzierung zum Erhalt der Johanneskirche insgesamt.

Die Spendenkonten Verein zur Erhaltung der Johanneskirche Gießen e.V. sind bei der Volksbank Mittelhessen as Konto DE10 5139 0000 0038 4471 06 und bei der Sparkasse Gießen das Konto DE82 5135 0025 0205 0462 74.

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