Bürgerpreis der Sparkasse Gießen 2025
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Vorschlag des Förderverein
Darum haben wir Wolfgang Launspach vorgeschlagen
Vorgeschlagen wird:
Herr Wolfgang Launspach,
… für sein
Engagement
… in bis heute 52 Jahren als zuverlässiger und integrerSchatzmeister in mehreren, gemeinnützigen Institutionen und Vereinen …
… seit 1973.
Auf ca. 700 Stunden pro Jahr wird sein Engagement über die Jahre durchschnittlich geschätzt. Dies sind umgerechnet …
… 58 Stunden pro Monat.
Wolfgang Launspach, Wolfgang Launspach, gelernter Bankkaufmann und Dipl. Betriebswirt, begann 1970 seine ehrenamtliche Tätigkeit als Schriftführer der Ortsgruppe Heuchelheim der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG). Seit 1973 wirkte auf verschiedenen Ebenen der DLRG - von der Ortsgruppe bis zum Bundespräsidium - als Schatzmeister. Insgesamt trug er 132 Jahre lang finanzielle und andere Verantwortung in gewählten Ämtern. Für seine Verdienste erhielt er bereits 1983 den Ehrenbrief des Landes Hessen und 2007 das DLRG-Verdienstzeichen in Gold mit Brillant. 2023 wurde Launspach feierlich aus seinen Vorstandsämtern bei der DLRG verabschiedet. Als Mitglied im Förderbeirat des Hessischen Landesverbandes ist er jedoch weiterhin in der DLRG aktiv. Zum Jahresende 2023 verzeichnete die DLRG in Hessen insgesamt 63.373 Mitglieder. Auf Orts- und Bezirksebene erfolgt die Arbeit rein ehrenamtlich.
Seit 2008 ist Launspach zudem ehrenamtlicher Schatzmeister des Fördervereins der Evangelischen Lukasgemeinde e.V. Gießen. 2015 war er Mitbegründer des Vereins zur Erhaltung der Johanneskirche Gießen e.V., in dem er bis heute als Schatzmeister tätig ist.
Die Vorschlagenden beziehen die Antworten auf die weiteren Fragen der den Preis auslobenden Bürgerstiftung im Sinne des Formulars nun ausschließlich auf den Förderverein Johanneskirche Gießen e.V. als Projekt mit Wolfgang Launspach in seiner Funktion als Schatzmeister.
Der Verein zur Erhaltung der Johanneskirche Gießen e.V. arbeitet - ohne Hauptamtliche - mit ca. 15 ehrenamtlichen Personen.
Der Förderverein wurde seit seiner Gründung, außer durch die beiden Kirchengemeinden Johannes und Gießen-Mitte, von folgenden Partnern unterstützt:
Eine besondere Auszeichnung für die Projektarbeit des Vereins zur Erhaltung der Johanneskirche Gießen e.V. war - neben verschiedenen Förderpreisen der heimischen Banken - der Gewinn des Fundraising Preis 2020 der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau
Digitale Präsenz zeigt der Förderverein über folgende Kanäle:
- https://foerderverein-johanneskirche.de
- https://www.instagram.com/foerderverein_johanneskirche/
- https://www.facebook.com/profile.php?id=61552222936191
Worum geht es? Das Engagement von Wolfgang Launspach ist geprägt von der Überzeugung, dass gemeinnützige Organisationen ihren gesellschaftlichen Beitrag nur leisten können, wenn sie auf einer soliden, finanziell nachhaltigen Grundlage stehen. Dafür sind Fachwissen, Durchsetzungskraft, Kommunikationsfähigkeit, vorausschauend-strategisches Denken und klare Ziele unerlässlich. In diesem Sinne ist es ihm ein Anliegen, seine Erfahrung und sein Wissen – auch aus Dankbarkeit für ein erfülltes Leben – an die jüngere Generation weiterzugeben und ihr ein Vorbild sowie Einzelnen auch Coach zu sein. Dies gilt umso mehr, da klassische Tugenden wie Verantwortungsbewusstsein, Ausdauer und Beständigkeit in der heutigen schnelllebigen Zeit zunehmend an Bedeutung zu verlieren scheinen.
Sein Einsatz im Förderverein der Johanneskirche umfasst insbesondere die Instandhaltung des Gebäudes, der dazugehörigen Grundstücke und des Inventars. Dies geschieht durch verschiedene Maßnahmen zur Mittelbeschaffung, darunter die Erhebung von Mitgliedsbeiträgen, die Einwerbung von Spenden, die Organisation von Benefizkonzerten sowie gezielte Fundraising-Aktionen.
Um diese Ziele umzusetzen, hat Wolfgang Launspach einen großen Plan. Gemeinsam mit seinen Vorstandskollegen setzt sich Wolfgang Launspach insbesondere dafür ein, eine ausreichende Kapitaldecke zu erwirtschaften, um die Kirchengemeinden bei zukünftigen Sanierungs- und Instandhaltungsarbeiten angemessen unterstützen zu können. So mussten beispielsweise bereits 1969 rund 70.000 DM für die Erhaltung der historischen Kirchenfassaden aufgebracht werden – Ende der 1990er-Jahre waren es schon über 2 Millionen Euro. Dieses Beispiel verdeutlicht, wie schnell hohe Summen erforderlich werden können, etwa für eine Reparatur des Kirchendaches oder zur Bekämpfung von Feuchtigkeit in den Grundmauern.
Doch Launspach geht es nicht nur um materielle Aspekte. Für ihn ist eine Kirche in erster Linie ein Haus Gottes (von „Kyriakós“, griechisch „dem Herrn gehörend“). Und er ist überzeugt: „In zukünftigen Krisenzeiten werden die Kirchen wieder mehr aufgesucht und gebraucht – als Orte der Hoffnung, des Trostes und des Glaubens!“ Gut, wenn sie dann noch stehen.