Wettbewerbe & Aktionen

Beteiligung des Fördervereins zur Erhaltung der Johanneskirche Gießen e.V. an Wettbewerben

Bürgerpreis der Sparkasse Gießen 2025

Bürgerpreis der Sparkasse Gießen 2025

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Bürgerpreis der Sparkasse Gießen 2025

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Vorschlag des Förderverein

Darum haben wir Wolfgang Launspach vorgeschlagen

Vorgeschlagen wird:

Herr Wolfgang Launspach

… für sein

Engagement

… in bis heute 52 Jahren als zuverlässiger und integrerSchatzmeister in mehreren, gemeinnützigen Institutionen und Vereinen …

seit 1973.

Auf ca. 700 Stunden pro Jahr wird sein Engagement über die Jahre durchschnittlich geschätzt. Dies sind umgerechnet …

58 Stunden pro Monat.

Wolfgang Launspach, Wolfgang Launspach, gelernter Bankkaufmann und Dipl. Betriebswirt, begann 1970 seine ehrenamtliche Tätigkeit als Schriftführer der Ortsgruppe Heuchelheim der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG). Seit 1973 wirkte auf verschiedenen Ebenen der DLRG - von der Ortsgruppe bis zum Bundespräsidium - als Schatzmeister. Insgesamt trug er 132 Jahre lang finanzielle und andere Verantwortung in gewählten Ämtern. Für seine Verdienste erhielt er bereits 1983 den Ehrenbrief des Landes Hessen und 2007 das DLRG-Verdienstzeichen in Gold mit Brillant. 2023 wurde Launspach feierlich aus seinen Vorstandsämtern bei der DLRG verabschiedet. Als Mitglied im Förderbeirat des Hessischen Landesverbandes ist er jedoch weiterhin in der DLRG aktiv. Zum Jahresende 2023 verzeichnete die DLRG in Hessen insgesamt 63.373 Mitglieder. Auf Orts- und Bezirksebene erfolgt die Arbeit rein ehrenamtlich.

Seit 2008 ist Launspach zudem ehrenamtlicher Schatzmeister des Fördervereins der Evangelischen Lukasgemeinde e.V. Gießen. 2015 war er Mitbegründer des Vereins zur Erhaltung der Johanneskirche Gießen e.V., in dem er bis heute als Schatzmeister tätig ist.

Die Vorschlagenden beziehen die Antworten auf die weiteren Fragen der den Preis auslobenden Bürgerstiftung im Sinne des Formulars nun ausschließlich auf den Förderverein Johanneskirche Gießen e.V. als Projekt mit Wolfgang Launspach in seiner Funktion als Schatzmeister.

Der Verein zur Erhaltung der Johanneskirche Gießen e.V. arbeitet - ohne Hauptamtliche - mit ca. 15 ehrenamtlichen Personen.

Der Förderverein wurde seit seiner Gründung, außer durch die beiden Kirchengemeinden Johannes und Gießen-Mitte, von folgenden Partnern unterstützt:

Eine besondere Auszeichnung für die Projektarbeit des Vereins zur Erhaltung der Johanneskirche Gießen e.V. war - neben verschiedenen Förderpreisen der heimischen Banken - der Gewinn des Fundraising Preis 2020 der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau

Digitale Präsenz zeigt der Förderverein über folgende Kanäle:

Worum geht es? Das Engagement von Wolfgang Launspach ist geprägt von der Überzeugung, dass gemeinnützige Organisationen ihren gesellschaftlichen Beitrag nur leisten können, wenn sie auf einer soliden, finanziell nachhaltigen Grundlage stehen. Dafür sind Fachwissen, Durchsetzungskraft, Kommunikationsfähigkeit, vorausschauend-strategisches Denken und klare Ziele unerlässlich. In diesem Sinne ist es ihm ein Anliegen, seine Erfahrung und sein Wissen – auch aus Dankbarkeit für ein erfülltes Leben – an die jüngere Generation weiterzugeben und ihr ein Vorbild sowie Einzelnen auch Coach zu sein. Dies gilt umso mehr, da klassische Tugenden wie Verantwortungsbewusstsein, Ausdauer und Beständigkeit in der heutigen schnelllebigen Zeit zunehmend an Bedeutung zu verlieren scheinen.

Sein Einsatz im Förderverein der Johanneskirche umfasst insbesondere die Instandhaltung des Gebäudes, der dazugehörigen Grundstücke und des Inventars. Dies geschieht durch verschiedene Maßnahmen zur Mittelbeschaffung, darunter die Erhebung von Mitgliedsbeiträgen, die Einwerbung von Spenden, die Organisation von Benefizkonzerten sowie gezielte Fundraising-Aktionen.

Um diese Ziele umzusetzen, hat Wolfgang Launspach einen großen Plan. Gemeinsam mit seinen Vorstandskollegen setzt sich Wolfgang Launspach insbesondere dafür ein, eine ausreichende Kapitaldecke zu erwirtschaften, um die Kirchengemeinden bei zukünftigen Sanierungs- und Instandhaltungsarbeiten angemessen unterstützen zu können. So mussten beispielsweise bereits 1969 rund 70.000 DM für die Erhaltung der historischen Kirchenfassaden aufgebracht werden – Ende der 1990er-Jahre waren es schon über 2 Millionen Euro. Dieses Beispiel verdeutlicht, wie schnell hohe Summen erforderlich werden können, etwa für eine Reparatur des Kirchendaches oder zur Bekämpfung von Feuchtigkeit in den Grundmauern.

Doch Launspach geht es nicht nur um materielle Aspekte. Für ihn ist eine Kirche in erster Linie ein Haus Gottes (von „Kyriakós“, griechisch „dem Herrn gehörend“). Und er ist überzeugt: „In zukünftigen Krisenzeiten werden die Kirchen wieder mehr aufgesucht und gebraucht – als Orte der Hoffnung, des Trostes und des Glaubens!“ Gut, wenn sie dann noch stehen.

Gießen bewegt! I  2023/2024

Gießen bewegt! I 2023/2024

Eine Aktion der Sparkasse Gießen für gemeinnützige Projekte.

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Gießen bewegt! I 2023/2024

Gießen bewegt! I  2023/2024

Vorschlag des Förderverein

Darum haben wir Jörn Schulz und Dr. Jürgen Ellmer zu "Heimlichen Helden" 2021 vorgeschlagen:

Die jetzige Orgel stammt aus dem Jahr 1967. Wegen der zeittypisch verwendeten Materialien und der intensiven Nutzung befindet sie sich heute in einem technisch schlechten Zustand (Ausfälle bei den Motoren zur Schaltung der Register, spröde gewordene Kunststoffteile u.a.m.) mit nachteiligen Auswirkungen auf die musikalische Gesamtqualität. Theoretisch wäre eine aufwendig, technische Instandsetzung möglich, deren Kosten fast den Aufwand für eine neue Orgel entsprächen, so diverse Gutachter. Von daher wurde sich für eine Neuanschaffung entschieden. Für die 10-jährig geplante Realisierung dieses Projektes werden 12.000 Euro als Teilprojekt bei „Gießen bewegt“ für das Jahr 2024 veranschlagt. Diese Mittel sollen zur Finanzierung von mehreren Fundraisingprojekten (Benefizveranstaltungen wie z.B. das Weihnachtsoratorium von J.S. Bach oder ein Vortrag von Pater Anselm Grün) dienen, um damit einen großen Teil der jährlich benötigten 800.000 Euro für die neue Orgel zu generieren.

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"Was einer alleine nicht schafft!" I 2022

"Was einer alleine nicht schafft!" I 2022

Förderwettbewerb der Volksbank Mittelhessen für Vereine.

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"Was einer alleine nicht schafft!" I 2022

"Was einer alleine nicht schafft!" I 2022

Vorschlag des Förderverein

Darum haben wir Werner Kuhl zum "Heimlichen Helden" 2020 vorgeschlagen:

Werner Kuhl ist ein ausgesprochen heiterer Mensch. Er geht auf Menschen zu, spricht sie freundlich an und ist Ihnen herzlich zugewandt. Dabei hat er oft einen fröhlichen Witz oder humorige Anekdoten auf den Lippen und bringt damit Alt und Jung zum Lachen. So zum Beispiel erzählt er von einer Begegnung mit einem ehemaligen Gießener, dem er im Zuge seines ehrenamtlichen Einsatzes an der Johanneskirche einen Parkplatz zuwies. Dieser war wohl seit Jahrzehnten nicht mehr in seiner Heimatstadt und fragte deshalb nach dem Verbleib des alten Volksbades. Die spontane Antwort „Oh, da haben sie aber lange nicht mehr gebadet!“ könnte man zwar missverstehen, aber nicht, wenn sie von Werner Kuhl kommt. Beide lachten herzlich und Werner Kuhl half dem „Heimkehrer“ wieder in Gießen anzukommen.

  • Wie, wofür und für wen engagiert er sich?
    Werner Kuhl ist seit ca. 5 Jahren an jedem 2. Samstag im Monat als „Parkplatzwächter“ an der Johanneskirche tätig. Dies ist ein laufendes Spendenprojekt der Johanneskirchengemeinden Lukas und Johannes zum baulichen Erhalt der Johanneskirche. Parkplatzsuchende Autofahrer können auf dem privaten Kirchenparkplatz parken. Diese werden zuvorkommend eingewiesen und im Gegenzug für die gesparten Parkgebühren auf die Möglichkeit einer Spende zum geplanten Bau eines barrierefreien Zugangs in die Johanneskirche angesprochen. Da während dieser Zeit „Offene Kirche“ ist, lädt er seine parkenden Gäste auch immer dazu ein, sich einmal die Kirche von innen anzuschauen.  Dort ist zur gleichen Zeit seine Ehefrau Inge Kuhl ebenfalls ehrenamtlich aktiv. Weiterhin engagiert sich Werner Kuhl – diesmal Hand in Hand mit seiner Frau – seit ca. 10 Jahren einmal im Monat im Hol- und Bringe Dienst zum Gottesdienst in der Kapelle des Caritas-Altenheimes Maria Frieden. Das tun sie, so Werner Kuhl: „Um den alten Menschen eine Freude zu machen!“ Ein drittes Ehrenamt bekleiden Kuhls gemeinsam im Austragen des Gemeindebriefes der Johannesgemeinde im Innenstadtbereich von Gießen.
  • Was unterscheidet Ihren Helden von anderen Helfern im Verein?
    Auf einen kurzen Nenner gebracht: „Werner Kuhl ist ein echtes Gießener Original“. Als geborener Gießener ist er für die alt Eingesessenen stadtbekannt. Ob bei Bundesligaspielen der 46érs in der Osthalle, im Waldstadion bei den Spielen des Gießener FC oder auf dem Wochenmarkt, überall hat Werner Kuhl seine Bekannten und Freunde. Täglich ist er auf dem Seltersweg unterwegs und sei ganz traurig – was selten vorkommt, so seine Frau – wenn er niemand Bekannten getroffen hat.  Doch wer ihn trifft kann selbst erleben, was ihn so von anderen unterscheidet: Seine menschlich zugewandte Art, seine Geselligkeit und sein fröhlicher Humor.
  • Welchen Zeitumfang hat das ehrenamtliche Engagement?
    Ca. 3-5 Stunden in der Woche
  • Wird er für die Tätigkeit bezahlt?
    Werner Kuhl wird für seine Tätigkeit nicht bezahlt.
  • Wie ist sein persönlicher Hintergrund?
    Werner Kuhl wurde 1944 in Gießen geboren. Er machte im alten Samenhaus Heesemann seine Ausbildung zum Einzelhandelskaufmann und war dort insgesamt von 1961 bis 1966 tätig. Von 1967 bis 2007 arbeitet er im Gießener Depot der Amerikanischen Streitkräfte im Bereich Zoll, Versand und Warenlogistik.
  • Engagiert sich der vorgeschlagene Held auch in anderen Vereinen/Einrichtungen?
    Bis vor einigen Jahren engagierte sich Werner Kuhl als Betreuer ehrenamtlich im Behindertensport. Heute ist er, neben seiner Tätigkeit für die Kirche, noch bei den 50ern des Jahrgangs 1944 aktiv.
Heimliche Helden 2021
Dr. Jürgen Ellmer und Jörn Schulz

Heimliche Helden 2021

Die Volksbank ehrt jedes Jahr »Heimliche Helden«. Auch Jörn Schulz und Dr. Jürgen Ellmer wurden geehrt, da sie in Zeiten der Corona-Pandemie ehrenamtlich Gottesdienste "streamten".

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Heimliche Helden 2021

Heimliche Helden 2021
Dr. Jürgen Ellmer und Jörn Schulz

Vorschlag des Förderverein

Darum haben wir Jörn Schulz und Dr. Jürgen Ellmer zu "Heimlichen Helden" 2021 vorgeschlagen:

Als die Corona Pandemie Anfang 2020 begann, gab es überall große Unsicherheiten über den Umgang mit der Feier von Gottesdiensten. Doch bald war klar, für viele Menschen war der persönliche Gottesdienstbesuch - trotz Maske, G2/3 o.a. - so nicht mehr möglich. Sie entschieden sich, das Risiko von Ansteckung zu meiden. Besonders von kranken und älteren Menschen war diese Entscheidung nachvollziehbar. Um trotzdem am gottesdienstlichen Leben der Gemeinden teilhaben zu können, wurden die Gottesdienste teils live gestreamt und als Video abrufbar ins Internet gestellt. Diese Zeit intensive Arbeit wurde ca. über ein Jahr von Jörn Schulz und Dr. Jürgen Ellmer ehrenemalich übernommen. Herzlichen Dank dafür!

Heute noch sind diese Gottesdienst auf YouTube zu finden >>>

EKHN Fundraising Preis 2020

EKHN Fundraising Preis 2020

Preisträger 2020: Förderverein zur Erhaltung der Johanneskirche Gießen e.V.

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EKHN Fundraising Preis 2020

EKHN Fundraising Preis 2020

Antrag für den EKHN Fundraising 2021

Antragsteller: Verein zur Erhaltung der Johanneskirche Gießen e.V.

Historie

Der Vereins Vorsitzende Klaus-Richard Arnold hat das Basisseminar für ehrenamtlich Mitarbeitende im Bereich Fundraising und Mitgliederorientierung bei der EKHN in den Jahren 2011/12 erfolgreich absolviert. Er war seitdem als Fundraiser für die Johannesgemeinde tätig (Projekt Innensanierung). Unter seiner Regie formierte sich eine Gruppe von Ehrenamtlichen, bestehend aus Mitgliedern beider Kirchengemeinden Johannes und Lukas, die beide in der Johanneskirche beheimatet sind. Im Rahmen dieser Projektarbeit entwickelte sich der Gedanke zur Gründung eines Fördervereins, um auch Finanzierungsquellen zu erschließen, die den Kirchengemeinden ansonsten verschlossen blieben. Die Gründung des „Verein zur Erhaltung der Johanneskirche Gießen e.V.“ erfolgte im Jahr 2015.

Zweck des Vereins ist die Erhaltung der Johanneskirche, 35390 Gießen, Goethestr. 14, die Instandhaltung des Kirchengebäudes, der dazu gehörenden Gebäude, Grundstücke und des Inventars.  
Der Verein will die wichtigste evangelische Kirche in Gießen über die Gemeindegrenzen hinaus in Stadt und Umkreis bekannt machen als Begegnungsstätte für Menschen aller Konfessionen und als bildhaftes Zeugnis evangelischen Glaubens.

In welcher Form ist ihr Fundraising-Team aktiv?

  • Organisation der Feier zur Wiedereröffnung der Johanneskirche nach der Innensanierung, Besuch des Ministerpräsidenten Volker Bouffier
  • Plakate in der Fußgängerzone Seltersweg und an der Werbefläche von Volksbank Mittelhessen und Commerzbank
  • Winterkarten mit Motiv Johanneskirche von einem Gemeindemitglied gestaltet
  • Bibelausstellung
  • Bilderausstellung der Künstlerin Heidi Bayer-Najoan
  • Veranstaltung von Konzerten (Manuela Michaeli, Siegfried Fietz, Musikkorps der freiwilligen Feuerwehr Großen-Linden (bisher 3x, 4. Termin in Vorbereitung), Chorona)
  • Vortragsreihe „Zur Debatte“ initiiert, erster Vortrag Mai 2019 Dr. Lars Witteck (Vereinsmitglied und Vorstandsmitglied der Volksbank Mittelhessen, früher Regierungspräsident in Gießen) zum Thema „Christliches Handeln in Politik und Wirtschaft - möglich in diesen Zeiten?“
  • Filme in Länge von 1 Min.(eingestellt bei YouTube, Facebook), 10 Min. und 40 Min. zum 125jährigen Bestehen der Johanneskirche produziert
  • Akquise von finanziellen Zuwendungen bei zahlreichen Gießener Firmen, Banken und Privatpersonen
  • Mitarbeit im Bauausschuss der beiden Kirchengemeinden
  • Erstellen und versenden von Spendenbriefen
  • Parkplatzdienst (Die Parkplätze rund um die Kirche werden an Samstagen von der Bevölkerung genutzt, Freiwillige helfen bei der Einweisung und bitten um eine Spende für die jeweils aktuellen Projekte)
  • Mitwirkung beim Tag des offenen Denkmals 2018
  • Zusammenarbeit mit dem ökumenischen Kirchenladen (Verkauf von Eintrittskarten und Bruchstücken des alten Altars , Gestaltung von Kirchenladen-Schaufenster zum Thema Bastelbogen)
  • Mitgliedschaft bei der Volksbank Mittelhessen, um die Dienstleistungen für Vereine zu nutzen (Schulungen, Fördergelder…) https://www.vb-mittelhessen.de/wir-fuer-sie/engagement/vereinsliebe.html
  • Flyer divers
  • neues Klavier für die Kirche, Einweihungsveranstaltung mit Ministerpräsident Volker Bouffier
  • aktuelles Projekt: Barriere freier Zugang zur Kirche

Projektbeschreibung Bastelbogen Johanneskirche

Um unser Vereinsziel weiter zu verfolgen, die Johanneskirche bekanntzumachen, kamen wir auf den Gedanken einen Bastelbogen entwerfen zu lassen. Über private Kontakte hörten wir vom M+P Verlag, Inh. Kube-Kluge, der Bastelbögen diverser Gebäude für Schulen entwirft und produziert. Die von uns gesichteten  Produkte des Verlags überzeugten uns und wir beauftragten diesen mit dem Entwurf eines Bastelbogens der Johanneskirche. Entwurf und Produktion von bisher rund 1.100 Bögen wurden durch die Akquise von Spenden refinanziert. Die Abgabe an Schulklassen erfolgt kostenfrei, um Schüler der Klassen 5-8 die Möglichkeit zu geben, historisches Wissen über das Kirchengebäude zu erlangen, sowie ihnen christliche Werte näherzubringen. Die Klassen sind ebenso eingeladen zu einer Besichtigung und Führung um und in der Johanneskirche (Vorstellung der Orgel, des Altarraums, der Gesamtkonstruktion des Baudenkmals und eine Kurzvorstellung des evangelischen Glaubens).
Des weiteren werden die Bögen an Interessierte an drei Stellen zum Verkauf angeboten (nach den Gottesdiensten in der Kirche, im Kirchenladen, in der Alpha-Buchhandlung Gießen).
Als besonders werbeträchtige Maßnahme konnten wir eine Aufnahme mit dem hessischen Ministerpräsidenten Volker Bouffier und dem Kirchenmodell nutzen, sowie eine Aufnahme mit Kindern auf einer Plakatwand in der Fußgängerzone. Dadurch wurde die heimische Presse auf das Projekt aufmerksam. Es folgte u.a. ein besonders auffallender Bericht auf der Titelseite einer Gießener Zeitung sowie ein längerer Artikel im Lokalteil. Ein Gespräch beim Fundraising-Forum Frankfurt 2019, das von Klaus-Richard Arnold besucht wurde, brachte das Ergebnis, dass das Medienhaus der EKHN einen Film über die Bauphasen des Bastelbogens produzieren wird. Dieser ist dann im Internet einsehbar und kann von Bastlern als zusätzliche Anleitung genutzt werden.


Warum glaubt der Antragstellende, den Fundraisingpreis in welcher Kategorie zu verdienen?

Wir bewerben uns mit dem Projekt „Bastelbogen Johanneskirche Gießen“ in der Kategorie „Beste Außenwirkung“. Es gab dazu bereits zahlreiche Veröffentlichungen in der örtlichen Presse (Gießener Allgemeine, Gießener Anzeiger, Ev. Sonntagszeitung, Sonntagmorgenmagazin, TIPP- Verteilzeitung), außerdem eine Ausstellung im Schaufenster des ökumenischen Kirchenladens und die Ausstellung des Modells und dessen Entstehung im Foyer Volksbank Mittelhessen.  Ministerpräsident Volker Bouffier ließ sich mit dem gebastelten Kirchenmodell fotografieren. Weitere Werbung für den Bastelbogen erfolgte durch Gestaltung einer Plakatwand in der Fußgängerzone und die Homepage des Vereins. Das Projekt „Bastelbogen Johanneskirche“ ist zeitlos und kann in fast allen Generationen eingesetzt werden (ab 11 Jahre aufwärts).

Inwiefern konnten Erstspendende (von Zeit, Engagement, Netzwerken, Sachleistungen und Geld) als regelmäßig Spendende gewonnen werden?

Alle Spender erhalten ein persönliches Dankschreiben (mit blauem Füller unterschrieben), eine Spendenbescheinigung sowie einen Flyer und eine Beitrittserklärung zum Verein. Das Projekt hat bisher keine Dauerspender.

In welcher Form werden Spendende nach Ihrer Gabe betreut?

Spender erhielten den Bastelbogen gratis mit einer persönlichen Bedankung und wurden immer wieder über den Stand der Verteilung des Bogens an Schulen informiert.

Welche Fundraisingmaßnahmen kamen oder kommen zum Einsatz?

  • Der Gedanke, den Bastelbogen als Zeitungsbeilage an die Bevölkerung zu verteilen, wurde verworfen, da aus Erfahrung Beilagen zu 90% im Abfall landen.
  • Werbung durch Presseartikel, Flyer und Plakate.
  • Persönliche Ansprache
  • Werbung im Kirchenladen durch aufwändige Präsentation der verschiedenen Bauphasen des Bogens im Schaufenster.
  • Ein Flyer für das Projekt wurde nicht produziert, weil wir uns hier an ein Klientel wenden, das nicht mehr flyeraffin ist. Die Smartphone-Generation fotografiert Plakate ab bzw. geht auf die sozialen Medien, um Informationen zu erfragen und zu speichern und greift nicht auf Flyer zurück.

Worin besteht die Nachhaltigkeit des vorgestellten Projekts?

  • Die Bastelbögen sind zeitlos, können in jedem neuen Schuljahr wieder eingesetzt werden.
  • Inwieweit kann das Projekt dem Gemeindeaufbau und der Mitgliederorientierung dienen?
  • Die Bildung einer Gruppe von Ehrenamtlichen, die die Bögen mit Bewohnern von Seniorenheimen bastelt, ist geplant. Die Senioren werden eingeladen, sich die Kirche „live“ anzusehen, z.B. bei Gottesdiensten oder Führungen. Mit dem Bogen kann aktiven und nicht aktiven Gemeindegliedern vor Augen geführt werden, wie ausdrucksstark und wichtig „ihre“ Johanneskirche ist.

Welche Bedeutung und Notwendigkeit gab es für dieses Projekt im Verein?

  • Der Verein will die wichtigste evangelische Kirche in Gießen über die Gemeindegrenzen hinaus in Stadt und Umkreis bekannt machen als Begegnungsstätte für Menschen aller Konfessionen und als bildhaftes Zeugnis evangelischen Glaubens.
  • In der Johanneskirche sind zwei evangelische Gemeinden beheimatet. Deshalb hat der Förderverein eine wichtige verbindende und vermittelnde Rolle.

Der EKHN FundraisingPreis

Für die Kunst, Gunst zu gewinnen:

Der EKHN FundraisingPreis

Der FundraisingPreis der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau wendet sich an alle der EKHN zugehörigen Gemeinden und diakonischen Einrichtungen auf dem Gebiet dieser Landeskirche. Das Ziel ist, mehr Aufmerksamkeit für das Thema Fundraising und mehr Anerkennung für die damit einhergehenden Aktivitäten und Weiterbildungsangebote zu bekommen.

Da Fundraising insbesondere im kirchlichen Kontext als Beziehungsarbeit verstanden wird und es auch darum geht, die Begeisterung und den Gemeinsinn von Menschen zu wecken und lebendig zu halten, legt der EKHN FundraisingPreis großen Wert auf Nachhaltigkeit: Ausgezeichnet werden in allen Kategorien daher nur solche Projekte, die ihre Einbettung in ein dauerhaftes und stetiges Fundraising-Engagement von mindestens drei Jahren nachweisen können.

Heimliche Helden 2020
Werner Kuhl

Heimliche Helden 2020

Die Volksbank ehrt jedes Jahr »Heimliche Helden«. Auch Werner Kuhl wurde geehrt. Weil er u.a. als "Park-Wächter" an der Johanneskirche mit dazu beiträgt, Spenden für die Johanneskirche einzuwerben.

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Heimliche Helden 2020

Heimliche Helden 2020
Werner Kuhl

Vorschlag des Förderverein

Darum haben wir Werner Kuhl zum "Heimlichen Helden" 2020 vorgeschlagen:

Werner Kuhl ist ein ausgesprochen heiterer Mensch. Er geht auf Menschen zu, spricht sie freundlich an und ist Ihnen herzlich zugewandt. Dabei hat er oft einen fröhlichen Witz oder humorige Anekdoten auf den Lippen und bringt damit Alt und Jung zum Lachen. So zum Beispiel erzählt er von einer Begegnung mit einem ehemaligen Gießener, dem er im Zuge seines ehrenamtlichen Einsatzes an der Johanneskirche einen Parkplatz zuwies. Dieser war wohl seit Jahrzehnten nicht mehr in seiner Heimatstadt und fragte deshalb nach dem Verbleib des alten Volksbades. Die spontane Antwort „Oh, da haben sie aber lange nicht mehr gebadet!“ könnte man zwar missverstehen, aber nicht, wenn sie von Werner Kuhl kommt. Beide lachten herzlich und Werner Kuhl half dem „Heimkehrer“ wieder in Gießen anzukommen.

  • Wie, wofür und für wen engagiert er sich?
    Werner Kuhl ist seit ca. 5 Jahren an jedem 2. Samstag im Monat als „Parkplatzwächter“ an der Johanneskirche tätig. Dies ist ein laufendes Spendenprojekt der Johanneskirchengemeinden Lukas und Johannes zum baulichen Erhalt der Johanneskirche. Parkplatzsuchende Autofahrer können auf dem privaten Kirchenparkplatz parken. Diese werden zuvorkommend eingewiesen und im Gegenzug für die gesparten Parkgebühren auf die Möglichkeit einer Spende zum geplanten Bau eines barrierefreien Zugangs in die Johanneskirche angesprochen. Da während dieser Zeit „Offene Kirche“ ist, lädt er seine parkenden Gäste auch immer dazu ein, sich einmal die Kirche von innen anzuschauen.  Dort ist zur gleichen Zeit seine Ehefrau Inge Kuhl ebenfalls ehrenamtlich aktiv. Weiterhin engagiert sich Werner Kuhl – diesmal Hand in Hand mit seiner Frau – seit ca. 10 Jahren einmal im Monat im Hol- und Bringe Dienst zum Gottesdienst in der Kapelle des Caritas-Altenheimes Maria Frieden. Das tun sie, so Werner Kuhl: „Um den alten Menschen eine Freude zu machen!“ Ein drittes Ehrenamt bekleiden Kuhls gemeinsam im Austragen des Gemeindebriefes der Johannesgemeinde im Innenstadtbereich von Gießen.
  • Was unterscheidet Ihren Helden von anderen Helfern im Verein?
    Auf einen kurzen Nenner gebracht: „Werner Kuhl ist ein echtes Gießener Original“. Als geborener Gießener ist er für die alt Eingesessenen stadtbekannt. Ob bei Bundesligaspielen der 46érs in der Osthalle, im Waldstadion bei den Spielen des Gießener FC oder auf dem Wochenmarkt, überall hat Werner Kuhl seine Bekannten und Freunde. Täglich ist er auf dem Seltersweg unterwegs und sei ganz traurig – was selten vorkommt, so seine Frau – wenn er niemand Bekannten getroffen hat.  Doch wer ihn trifft kann selbst erleben, was ihn so von anderen unterscheidet: Seine menschlich zugewandte Art, seine Geselligkeit und sein fröhlicher Humor.
  • Welchen Zeitumfang hat das ehrenamtliche Engagement?
    Ca. 3-5 Stunden in der Woche
  • Wird er für die Tätigkeit bezahlt?
    Werner Kuhl wird für seine Tätigkeit nicht bezahlt.
  • Wie ist sein persönlicher Hintergrund?
    Werner Kuhl wurde 1944 in Gießen geboren. Er machte im alten Samenhaus Heesemann seine Ausbildung zum Einzelhandelskaufmann und war dort insgesamt von 1961 bis 1966 tätig. Von 1967 bis 2007 arbeitet er im Gießener Depot der Amerikanischen Streitkräfte im Bereich Zoll, Versand und Warenlogistik.
  • Engagiert sich der vorgeschlagene Held auch in anderen Vereinen/Einrichtungen?
    Bis vor einigen Jahren engagierte sich Werner Kuhl als Betreuer ehrenamtlich im Behindertensport. Heute ist er, neben seiner Tätigkeit für die Kirche, noch bei den 50ern des Jahrgangs 1944 aktiv.

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